Naturmeditation

Neue Wege zur Natur und zu gesundem Leben

  Projekt "Naturkenner" / www.naturkenner-brandenburg.de © 2007 Ino Weber Buchautor > zurück >>> home >>>  

o Natur ganzheitlich erfahren ( äußerlich-real / innerlich-meditativ) o Naturbegegnung als besondere innere Erfahrung
o Naturprozesse meditativ bewusst machen o Naturerfahrung als Meditation erleben
o Naturmeditation als mentale innerliche Praxis

Einfacher Beginn

Naturmeditation

Aufmerksamkeit

Baum-Meditation

Waldspaziergang

Handschmeichler

Wellness

Kristall-Meditation

Psychosomatik

Element Wasser

Impressum

>>> Sinnbilder und gute Gedanken: Schnellentspannung mit Naturfotos <<<

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Naturmeditation. Aber immer spielen mentale und emotionale Prozesse die Hauptrolle.
Die Natur ist nicht bloß das Objekt oder das Medium dieser Prozesse, sondern innige Verbundenheit mit der menschlichen Identität.
Hinreichend bekannt, aber noch zu wenig beachtet, ist die Wirkung geistig-seelischer Prozesse auf den Körper (Psychosomatik).

 

E i n s t i m m u n g
Es kann so einfach sein!

Ein Spaziergang in freier Natur ist Wellness pur. Jeder kurze Waldspaziergang, das Schauen auf einen See oder nur in eine Wasserpfütze, das Beobachten vorüberziehender Wolken, das Aufheben und Anschauen eines kleinen Kieselsteins am Wegrand, dies alles kann ein besonderes Erlebnis werden.
Es kommt darauf an, innere und körperliche Spannungen einfach loszulassen und die eigene Stimmung wie zufällig und wie von außen - mit Abstand - aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Das kostet im Grunde keinerlei Anstrengung. Alles, was benötigt wird, ist ein wenig Offenheit. Manchmal genügt ein bisschen körperliche Bewegung - am besten inmitten der schönsten Natur -

um diesen durchaus notwendigen Abstand zu gewinnen.
Das "Wagnis" einem Tagtraum nachzuhängen und romantische, innerste Gefühle zuzulassen, ist eine der natürlichsten Regungen des Menschen. Nur ein paar Minuten tiefes Atmen, Gedankenlosigkeit und Losgelöstheit können schon genügen. Sobald dann die Betrachtung beginnt, die Rückschau auf die eben noch vorherrschenden Gefühle, hat sich die Stimmung wie von allein bereits gewandelt. Der Moment zuvor mit seiner vielleicht sehr real gespürten Niedergedrücktheit und all seinen Problemen ist vergangen. Und mehr als das! Die ganze Lage hat sich geändert, wenn die mentale Bewusstheit (nicht Selbstkritik!) aus dem neuen Blickwinkel heraus beginnt. - Ist das zu einfach?

 

! Aufmerksamkeit !

Aufmerksamkeit ist erste Voraussetzung dafür, sich die Prozesse der äußeren und inneren Natur bewusst zu machen. Aufmerksamkeit hat mit Beobachten und Stille zu tun. Um etwas aufmerksam ansehen zu können, ist eine gewisse innere Ruhe notwendig. Etwas bloß verstandesmäßig zu erkennen und als Ding einzuordnen, es mit einem Namen zu versehen, kann sehr schnell gehen. Im Alltag geht das so gut wie automatisch, es läuft unbewusst ab. Aber innere Eigenschaften zu entdecken, und dazu gehört vor allem auch die eigene emotionale Beziehung zu dem Ding, erfordert ein höheres Maß an Aufmerksamkeit, Geduld und Ruhe. So könnte uns bewusst werden, warum wir etwas mögen oder ablehnen, wir könnten bewusster und gerechter sein in unseren Reaktionen und Aktionen, speziell im zwischenmenschlichen Bereich, wenn wir nur etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit investieren würden. Vermutlich würden wir dann intensiver und zufriedener leben, weniger oberflächlich!
Am Anfang steht die Bereitschaft, die Gefühle und diese geheimnisvolle innere Dimension der "Dinge" überhaupt als wesentlich anzuerkennen. Das kann eine mentale Hürde sein, die viele vom besonderen Erlebnis (und vom wahren Menschsein!?) ausschließt. Aber aufmerksames Betrachten läßt sich üben, ebenso wie still werden und entspannen. In geeigneter Naturumgebung und ohne Zeitdruck geht das fast wie von alleine. Der menschliche Verstand ist prinzipiell dazu in der Lage, auch andere Zustände des Seins zu erfassen, die nicht in erster Linie oder gar nicht dinglich oder materiell hinreichend erklärbar sind. Dazu gehören Emotionen wie Zuneigung und Liebe. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass "Dinge" auch Verhältnisse sein können, eben Beziehungen und Prozesse und dass alles Sein dem Wandel unterliegt. Nichts bleibt so wie es ist und nichts kann insofern ein "Ding" als solches sein. Und unser ästhetischer "Sinn" für Schönheit in der natürlichen Gestaltung, sei es der geliebte Mensch oder das bezaubernd Schöne einer Landschaft ist ein Phänomen, das über das Physikalische und bloß Dinghafte der Erscheinung weit hinausgeht. Jeder Mensch kann still werden und aufmerksam sein, wenn er es nur will.

 

Waldspaziergang

Ein Waldspaziergang kann verwandeln

Der Wald birgt einen Zauber. Ich sage einfach "mein Wald", weil er mir so viel bedeutet. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Mischwald mit allem, was dazu gehört. Doch das Wichtigste ist Ruhe. - Völlige Ruhe! Zugegeben, ich möchte diesen Wald gern für mich haben, niemandem begegnen. Und meistens ist das wirklich so. Darin besteht ja der Zauber: In der Stille, die man förmlich hören kann. Ich achte bewusst auf alle Nebengeräusche. Stille heißt, keine hörbaren oder keine störenden Geräusche. Momente solcher Stille können ein Genuss sein.
Wald ist nicht gleich Wald. Meiner hat einige kleine Seen und Sümpfe, auch einen kleinen Bach, teilweise zum Fließ verbreitert. Der Wald bietet vielen Lebensformen Platz, vor allem vielen Arten von Bäumen. Sehr alter Bestand wechselt sich mit jungen Schonungen ab. Einige Lichtungen durchziehen meinen zauberhaften Wald. Die Bodendeckung ist kein wildes Gestrüpp wie anderswo, sondern sie besteht aus Heidelbeeren, etwas Gras und viel Moos in den verschiedensten Grüntönen. Es liegt mir viel daran, hier zu verweilen. Man denke nur an all die Menschen in der Großstadt, die vielleicht nie hierherkommen. Umso dankbarer bin ich für das Erlebnis der Schönheit, das mir vergönnt ist.
Wenn nun der eher seltene Glücksfall eintritt, in der moosduftenden Waldluft den Kopf leer zu bekommen und alle Kümmernisse abzuschütteln, entsteht Freiraum für neue Gedanken. - Das ist Entspannung! - Das ist wahre Erholung! - Ein Privileg geradezu in der heutigen Zeit, wo alles dem Geld nachjagt. Die natürliche Ruhe hier ist ein höchst wertvolles Gut. Was braucht der Mensch am Nötigsten? "Mein" Wald: Nicht der Wald ist mein Besitz, sondern dieses Gefühl und dieses Denken, das er ermöglicht.

 

Wellness

Der Inbegriff von Wellness ist Ruhe und Entspannung. So mancher fühlt sich zwar inmitten größtmöglicher Aktivität scheinbar am wohlsten, aber dies bedeutet Stress, wenn auch zunächst unmerklich. Auf die Dauer ist eine übermäßige Streßbelastung nicht verkraftbar. Gute Gesundheit und Leistungsfähigkeit erfordert ausreichend Pausen und wirkliche Entspannung. Dies gilt im Beruf, beim sportlichen Training und in allen privaten Bereichen. Zur inneren Lebenseinstellung, die ein intensiveres und häufigeres Wohlsein ermöglicht, gehören die Eckpfeiler Gelassenheit und Zuversicht.
Ob jemand Rücksicht nimmt auf sich selbst und Andere und im Grundsatz längerfristig denkt, das ist eine persönliche Entscheidung. Sich ein ausreichendes Maß an Wellness und Luxus zu gönnen, ist oft eine Gradwanderung zwischen Egoismus und Selbstaufopferung. Wie man sich von der mentalen Seite, also gezielt und bewußt, und eben auch auf der körperlichen Seite möglichst effektiv entspannen kann, dafür gibt es Regeln und Methoden. Im Mittelpunkt steht auch hier der Mensch als Ganzes, als mentale und emotionale Persönlichkeit! Die langfristige Schulung kann hier durch Methoden wie Tai Chi und Qi Gong erfolgen. Für schnellere Entspannung ist gute Musik das einfachste Hilfsmittel! Bei Sport und Fitness-Centern ist Vorsicht geboten. Denn Sport ist nicht gleich Entspannung. Er kann genau das Gegenteil bewirken. Wer Sport treibt, braucht in der Regel umso mehr Entspannung!
Am wichtigsten ist, sich Zeit zu nehmen. Möglichst viele kleinere und auch größere private Zeitinseln einzuplanen kann helfen, den richtigen Zugang zu finden. Denn Entspannung läßt sich nicht erzwingen und Zeitdruck wirkt kontraproduktiv. Wann und wie oft am Tag oder in der Woche diese Zeitoasen zur Entspannung genutzt werden, bleibt jedem selbst überlassen und unterliegt der höchstpersönlichen eigenen Verantwortung. Ein Spaziergang an der frischen Luft, möglicht im Wald, ist fast durch nichts zu überbieten, höchstens eine bewusste Naturmeditation!
Steht wenig Zeit zur Verfügung, ist das Beinehochlegen die beste entspannungsfördernde Maßnahme. Dazu gehört auch, die Augen zu schließen und mal eben einem Tagtraum nachzuhängen. Noch schneller funktioniert die Akupressur. Den ganzen Körper währenddessen von biorhythmisch abgestimmten Magnetfeldern durchfluten zu lassen, wäre das Nonplusultra, denn hier ist keinerlei Konzentration erforderlich und man entspannt sich wie von selbst.

 

Psychosomatik

Die Psychosomatik ist eine bedeutsame medizinische Fachrichtung, die sich mit der Auswirkung von Gedanken und Gefühlen auf unsere Körperfunktionen beschäftigt. Berühmt geworden ist der sogenannte Placebo-Effekt, der beweist, daß die Vorstellungskraft eine hohe Wirksamkeit besitzt. Auch Scheinmedikamente (Placebos) bewirken Heilungen oder Besserungen. Studien belegen sogar, daß bis zu 60% der Wirksamkeit eines Medikaments allein auf diesen Effekt zurückzuführen ist. In gewissem Sinn heilt also (auch) der Glaube an ein Medikament oder Heilverfahren.
Der Begriff "psychosomatisch" wird meist negativ gedeutet als Mit- oder Hauptursache beim Entstehen von Krankheiten wie Schuppenflechte, Hautekzemen, Herzkreislauf-Problemen und Darmleiden. Es wird sogar kritisiert, daß Ärzte zuweilen Verlegenheitsdiagnosen abgeben und vorschnell auf "Einbildung" als Ursache tippen. Bei vieldeutigen (bzw. nichtssagenden) Symptomen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Verdauungsproblemen kann es vorkommen, daß sehr ernste Erkrankungen wie zum Beispiel Borreliose schlicht übersehen werden. Andererseits berichtet die Zeitschrift "Psychologie heute" (Heft 10/2005), psychosomatische Diagnosen seien nirgendwo beliebter als in Deutschland mit der höchsten Zahl der Klinikbetten weltweit. Aufgrund der guten Chancen, mentale und seelische Prozesse gezielt zur Stärkung der Selbstheilungskräfte einzusetzen und Heilungen zu fördern, was gerade auch bei Krebserkrankungen genutzt wird, ist der Aufwand sicher gerechtfertigt.
Sehr anerkennenswert ist zum Beispiel die positive und pragmatische Sicht, welche die BKK der Deutschen Bank vertritt. Ruft man im Online-Portal (www.bkkdb.de) das Stichwort auf, erscheint eine sehr gut verständliche Zusammenfassung und an erster Stelle ein Beitrag zur "Heilkraft der Psyche"! Ein neues Fachgebiet ist die Psycho-Neuro-Immunologie. Man kann diese Methode durchaus der modernen Schulmedizin zuordnen. Kurz gesagt setzt man hier positive Vorstellungsbilder ein, um alle Körpersysteme (Hormonhaushalt, Nerven, Herzkreislauf, Stoffwechsel) und eben auch das Immunsystem für die Heilung zu aktivieren. Der Trick dabei ist die Verknüpfung von Gedanken mit starken Gefühlen in einem persönlich abgestimmten Heilungsbild.
Die Methode besteht in der gezielten Imagination und Visualisierung des Heilungsprozesses. Dabei wirkt also allein die Vorstellung unterstützend. Faszinierend ist, dass das entworfene Bild, zum Beispiel Freßzellen, die effektiv ihre Arbeit tun oder ein weißes Licht, das alle kranken Zellen eliminiert, gar nicht medizinisch korrekt oder real sein muss! Hier ist das Mitmachen der PatientInnen, ihre Eigeninitiative und Fantasie, der entscheidende Faktor.
Die Verantwortung für den eigenen Körper kann den PatientInnen niemand abnehmen. Die Bereitschaft, den persönlichen Selbstheilungsprozeß zu unterstützen, setzt ein Mindestmaß an Hoffnung und Optimismus voraus.Es kommt also darauf an, positives Denken zu lehren und zu lernen! Allerdings kann man den entscheidenen Willen, gesund zu werden, nicht künstlich einimpfen. Aber gute MedizinerInnen, die verantwortungsvoll und bedachtsam handeln, sollten immer Hoffnung zulassen und fördern, anstatt mit drastischen Ausdrucksweisen oder Taktlosigkeit kranke Menschen zusätzlich niederzuschmettern.
Die modernen psychosomatischen Methoden und positives Denken können bislang eine konventionelle ärztliche Behandlung nicht ersetzen. Aber der Kranke hat die Möglichkeit, selbst bei seiner Genesung mitzuwirken und dies schafft ein Gefühl, das dabei hilft, auch belastende Therapien, wenn man sich einmal dafür entschieden hat, besser zu überstehen.

 

Naturmeditation

Meditation ist ein Vorgang, der geistige Konzentration und körperliche Entspannung voraussetzt. Und die Natur kann helfen, einen Zustand tiefer Entspannung schnell zu erreichen - bei besonders klarem Denken und Empfinden. Naturmeditation spricht verstärkt auch die seelischen Bereiche an. Schon die bloße Vorstellung eines stillen Waldspaziergangs startet unweigerlich emotionale Prozesse, die durchaus zweckdienlich sind.
Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen Innerlichkeit und Äußerem. Nicht nur Beobachten und Nachsinnen, sondern mittendrin sein. Und dieses zentrierte Naturerlebnis zu erreichen und zu erforschen, darum geht es mir. Hauptziel dabei ist das Bewußtwerden der innersten Natur, des eigenen Wesenskerns. Die mentale Seite gibt immer dann den Anstoß, wenn wir gezielt vorgehen wollen. Doch der meditative Zustand kann jederzeit auch ohne bewußtes Tun zustande kommen, zum Beispiel in Tagträumen. In der Natur tritt der meditative Zustand ein, wenn die Entspannung tief genug ist, was ebenfalls ganz unbewußt geschehen kann. Nicht unbedingt starke Gefühle, aber eine frohe Leichtigkeit des Seins, das Aufflackern neuer Ideen, vielleicht auch einfacher Problemlösungen, sind die Erkennungszeichen. Die tiefsten Wälder der Schorfheide und die einsame Weite der Uckermark bieten die beste Umgebung für eine erfolgreiche, "echte" Naturmeditation.

 

Baum-Meditation

Sie haben sich nach einem kleinen Waldspaziergang bereits gut entspannt. Nun suchen Sie sich einen möglichst kräftigen und gerade gewachsenen Baum aus, der Ihnen intuitiv zusagt. Ist eine günstige Stelle zum Anlehnen gefunden, beginnt die Übung - mit geschlossenen Augen. Als erstes wird die Atmung bewußter wahrgenommen und Sie selbst werden noch ruhiger. Sie passen sich der unendlichen Geduld des Baumes an. Die innere Sammlung geht weiter und bekommt nun ein Ziel:
Sie konzentrieren sich darauf, wie eine unbekannte Energie - die Kraft der Erde und des Baumes - tief aus dem Boden kommend emporlodert. Fühlen Sie nun, wie die Energie durch den Körper hindurchgeht, ihn quasi umspült, und weit nach oben aufsteigt. Sie halten nichts fest, sondern lassen los, lassen geschehen. Wie fühlt sich das an? Nach wenigen Minuten sollte sich ein besonderes Gefühl einstellen, eine andere Wahrnehmung des Körpers und zugleich ein anderes Denken als üblich! Der Baum ist der Mittler und Sender der Energie, Sie sind der Transformator. Der Vorgang ist nicht nur körperlich. Auf der Gefühls- und Verstandesebene beobachten Sie die Veränderung. Ohne Ihre persönliche menschliche Struktur aus körperlicher Befindlichkeit in Verbindung mit allen geistigen und seelischen Ebenen könnte die Veränderung nicht stattfinden. Es ist das Bewußtwerden einer Energie, die physikalisch nicht direkt messbar ist. Sie sind hier nicht nur Beobachter. Sie selbst sind der Prozess, genau in diesem Augenblick!

 

Handschmeichler

Nur ein kleiner Kieselstein, gefunden am Wegrand neulich beim Waldspaziergang, kann ein ganz besonderer Gegenstand sein. Er paßt so gut in die Hand. Vor Urzeiten im fließenden Wasser bewegt und abgeschliffen, hat er die angenehm rundliche Form erhalten. Schön anzuschauen mit seinen Schlieren und Verzierungen. Ein echter Kiesel aus Quarz ist vielleicht mit rötlichen Einfärbungen versehen oder gar ein bißchen durchsichtig! Etwas so festes wie ein Stein, der Inbegriff von Materie, und doch durchsichtig, durchlässig für Licht. EIn kleines Wunder nebenbei, wenn man ein bißchen darüber nachdenkt.
Und was bedeutet denn Quarz in unserer heutigen Zeit? Quarz, ja primitiver Quarz, also auch der kleine Kiesel bedeutet alles für uns! Quarz ist das häufigste Material in der Erdkruste und eben auch auf der Erdoberfläche. Er besteht aus den häufigsten Elementen der Erde, Silicium und Sauerstoff (im Verhältnis 1:2). Überall finden wir Unmengen von Sand, z.B. am Meeresstrand, und diese kleinsten Körnchen bestehen meist aus Quarz, genau wie mein gefundener Kiesel.
Woraus bestehen denn unsere Computer in der Hauptsache, was ist die materielle Grundlage ihrer erstaunlichen Funktionsfähigkeit? - es ist hochreines Silicium, das die sogenannten "Chips" bildet. Es wird gewonnen aus Sand! Und damit nicht genug. Unser handliches Wunder-Material, der unscheinbare Kiesel, birgt noch eine andere potentielle Kraft. In den Solarzellen fangen kleinste Quarz-Kriställchen das Sonnenlicht ein und dienen so der Energiegewinnung. Dass dies auch die wichtigste, unbegrenzt verfügbare Energiequelle und die sauberste Methode zur Energiegewinnung ist, wissen wir ja alle nur zu gut! Solarzellen können die Sonnenenergie direkt einfangen und in elektrische Energie umwandeln.
Der schmeichlerische Stein in meinen Händen ist eine Erinnerung an große Zusammenhänge. Er ist geradezu ein Symbol für die große Hoffnung der Menschheit auf eine lebenswerte Zukunft.

Die Themen für geeignete einfache Naturmeditationen werden laufend erweitert. Z.B. an der Kristall-Meditation wird noch gearbeitet.
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